Willkommen auf der Internetseite des Kinderhauses Sonnenblume!



1. Inhaltsverzeichnis


1. Inhaltsverzeichnis
2. Team
__2.1. Krippe
__2.2. Kindergarten
__2.3. Schülerbetreuung
3. Betreuungszeiten
__3.1. Krippe
__3.2. Kindergarten
__3.3. Schülerbetreuung
4. Kosten
__4.1. Krippe
__4.2. Kindergarten
__4.3. Schülerbetreuung
5. Werdegang
6. Unsere Kinderkrippe
__6.1. Räumlichkeiten der Kinderkrippe
__6.2. Tagesablauf
__6.3. Pädagogisches Konzept
7. Unser Kindergarten
__7.1. Räumlichkeiten
__7.2. Tagesablauf
__7.3. Pädagogisches Konzept
__7.4. Das Freigelände
__7.5. Unsere Bücherei
8. Schülerbetreuung
__8.1. Räumlichkeiten
__8.2. Tagesablauf
__8.3. Pädagogisches Konzept
9. Der Elternbeirat

2. Team

2.1. Krippe

Doris Staab (Erzieherin)
Katharina Krzyzowski (Ergänzungskraft)

2.2. Kindergarten

Schneewittchengruppe:
Christine Amrhein (Erzieherin und Leitung des Kinderhauses)
Sonja Rufer (Ergänzungskraft)
Maria Schumacher (Ergänzungskraft)

Rotkäppchengruppe:
Gudrun Stahl (Erzieherin)
Anja Fischer (Ergänzungskraft)

Sterntalergruppe:
Birgit Fischer (Erzieherin)
Verena Theiß (Ergänzungskraft)

2.3. Schülerbetreuung

Gabriele Segert (Leitung und stellvertretende Kinderhausleitung)
Doris Wolffenstetter (Ergänzungskraft)
Lena Endres (Erzieherin)

3. Betreuungszeiten

3.1. Krippe

Betreuungszeiten:
7.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Schließtage:
Weihnachtsferien, Rosenmontag und Faschingsdienstag, Gründonnerstag, Freitag nach Christi Himmelfahrt, Freitag nach Fronleichnam, Planungstag im Juli, (3 Wochen Sommerferien im August)

3.2. Kindergarten

Betreuungszeiten:
7.00 Uhr bis 16.30 Uhr

Schließtage:
Weihnachtsferien, Rosenmontag und Faschingsdienstag, Gründonnerstag, Freitag nach Christi Himmelfahrt, Freitag nach Fronleichnam, Planungstag im Juli

3.3. Schülerbetreuung

Betreuungszeiten:
während der Schulzeit:
nach Schulschluss bis 16.30 Uhr
für die „Mittagsbetreuung“:
Schulschluss bis 14.00 Uhr

während der Ferien:
8.00 Uhr bis 16.30 Uhr
für die „Mittagsbetreuung“:
8.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Schließtage:
Weihnachtsferien, Rosenmontag und Faschingsdienstag, Gründonnerstag, Freitag nach Fronleichnam (in den Pfingstferien), 3 Wochen Sommerferien im August

4. Kosten

4.1. Krippe

Elternbeiträge (12 Mon/Jahr)
Buchungszeiten
> 4 - 5 Stunden ___160,00 EUR
> 5 - 6 Stunden___ 180,00 EUR
> 6 - 7 Stunden___ 200,00 EUR
> 7 - 8 Stunden ___220,00 EUR
> 8 - 9 Stunden ___240,00 EUR
> 9 - 9 Stunden ___260,00 EUR

Sonstiges:
Verpflegung wird von zu Hause mitgebracht

keine Geschwisterermäßigung

Monatlich werden 3 Euro „Spielgeld“ für Bastelmaterialien etc. erhoben.
Die Einzahlung erfolgt quartalsweise in der Gruppe.

4.2. Kindergarten

Elternbeiträge (11 Mon/Jahr)
Buchungszeiten
________________ 1. Kind________2. Kind
> 03 - 4 Stunden___ 080,00 EUR___ 52,00 EUR
> 04 - 5 Stunden___ 085,00 EUR___ 57,00 EUR
> 05 - 6 Stunden___ 090,00 EUR___ 62,00 EUR
> 06 - 7 Stunden___ 095,00 EUR___ 67,00 EUR
> 07 - 8 Stunden___ 100,00 EUR___ 72,00 EUR
> 08 - 9 Stunden___ 105,00 EUR___ 77,00 EUR
> 9 - 10 Stunden___ 110,00 EUR___ 82,00 EUR

Sonstiges:
Mittagsverpflegung 27,00 EUR (außer in den Ferien)

Für Geschwisterkinder, die gleichzeitig das Kinderhaus besuchen, gewährt der Träger vergünstigte Beiträge. Das dritte Kind ist bei gleichzeitigem Besuch vom Beitrag befreit.

Ebenso werden monatlich 3,00 EUR für Bastelmaterialen als sog. „Spielgeld“ erhoben. Die Einzahlung erfolgt quartalsweise im Kindergarten bei Frau Gudrun Stahl.

4.3. Schülerbetreuung

Elternbeiträge (11 Mon/Jahr)
Buchungszeiten:
_______________1. Kind_______2. Kind
> 3 - 4 Stunden ___85,00 EUR ___57,00 EUR
> 4 - 5 Stunden ___90,00 EUR ___62,00 EUR
> 5 - 6 Stunden ___95,00 EUR ___67,00 EUR
> 6 - 7 Stunden __100,00 EUR ___72,00 EUR

Mittagsbetreuung
Bis 14:00 Uhr______49,00 EUR

Sonstiges:
Auf Wunsch können die Kinder ein warmes Mittagessen, erhalten. In der Schülerbetreuung ist auch eine Essensbestellung für einzelne Tage möglich. Die Kosten für eine Mahlzeit (Suppe, Hauptspeise, Dessert) liegen z.Zt. bei 1,80 EUR.

Für Geschwisterkinder, die gleichzeitig das Kinderhaus besuchen, gewährt der Träger vergünstigte Beiträge. Das dritte Kind ist bei gleichzeitigem Besuch vom Beitrag befreit.

Ebenso werden monatlich 3,00 EUR für Bastelmaterialen als sog. „Spielgeld“ erhoben. Die Einzahlung erfolgt quartalsweise.

5. Werdegang

Der Gemeindekindergarten in der Georg-Engel-Straße war durch die rasche bauliche Entwicklung von Lengfeld bald überbelegt. Viele Kinder mussten abgewiesen werden. Der kirchliche Kindergarten in St. Lioba hatte bereits seine Kapazitätsgrenze erreicht. Aus diesem Grund wurde ein zweiter Gemeindekindergarten "Am Sonnfeld" errichtet. Am 1.September 1975 war die Einweihungsfeier.
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Nachdem auch dieser Kindergarten bald zu klein war, plante und baute die Gemeinde Lengfeld unter Bürgermeister Bühl und seinen Gemeinderäten einen Neubau "Auf der Schanz". Den Auftrag erhielt die Münchner Firma "Juniorbau". Die Stadt Würzburg vollendete den Kindergartenbau nach der Eingemeindung.
Endlich war es dann so weit: Am 6. Dezember 1979 übergab Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeitler den Kindergartenschlüssel an die damalige Leiterin Frau Rosemarie Kutscher. Fünfundsiebzig Kinder hatten endlich ihr zu Hause gefunden und waren glücklich, geborgen und zufrieden.
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Am Samstag, den 11. November 1990 vernichtete ein schrecklicher Brand - verursacht durch einen Einbruch bei dem ein Feuer gelegt wurde - den gesamten Kindergarten. Fünfundsiebzig Kinder waren über Nacht heimatlos geworden. Fassungslos standen Erzieherinnen, Kinder und Eltern der Brandruine gegenüber. Bei einer eilig einberufenen Sitzung mit Oberbürgermeister Jürgen Weber, dem Sozialreferenten Dr. Peter Motsch und dem Stadtjugendamt wurde ein sofortiger Wiederaufbau versprochen.
Nachdem der Schock einigermaßen überwunden war, gingen beherzte Erzieher und Eltern an die Arbeit. Aus den Trümmern wurden einige brauchbare Dinge gerettet. Am Montag, den 13.11.1990 ging der Kindergartenbetrieb - ohne einen Tag Unterbrechung - in einer Notunterkunft weiter. Der Vorstand des TSV Lengfeld stellte den soeben fertig gewordenen Mehrzweckraum an der Kürnachtalhalle zur Verfügung. In einer einmalig angelegten Hilfsaktion der Lengfelder Bürger wurden an die 20.000.- DM gespendet. Hoch motiviert und fest zusammenstehend schafften Erzieher, Kinder und Eltern die schwere Zeit bis endlich der Wiederaufbau fertig war.

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Am 7.Januar 1993 erfolgte der Umzug und am 19. Mai 1993 übergab Oberbürgermeister Jürgen Weber beim feierlichen Festakt den wieder aufgebauten Kindergarten. Die beiden Lengfelder Pfarrer, Wolfgang Rieser und Karlheinz Wagner, segneten den Kindergarten und die Elternbeiratsvorsitzende überreichte den Erzieherinnen ein Relief des Hl. Florian, der in Zukunft einen neuen Feuerschaden verhindern möge. Im großzügig gestalteten Kindergarten, erbaut vom Stadtbaurat Heinz Lützelberger, fühlen sich die Kinder wohl.
Dem Neubau des Kindergartens wurde auch eine Kinderkrippe angegliedert. Seit 1996 gibt es im Kinderhaus eine Schülerbetreuung bis zur 4.Klasse.
Am 18.Oktober 1997 bekam unser Haus den Namen

"Kinderhaus Sonnenblume" .

Im September 2007 zog die Schülerbetreuung aus den Räumen des Kinderhauses Sonnenblume aus, da es hier zu eng für sie wurde. Die Schülerbetreuung befindet sich nun Am Sonnfeld 2. Dort hat sie eine große Wohnung für sich alleine.

6. Unsere Kinderkrippe

Ein kleiner Rundgang durch die Kinderkrippe
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6.1. Räumlichkeiten der Kinderkrippe


Hier kommen die Kinder mit Mama oder Papa an.
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Im Gruppenraum macht es richtig Spaß zu spielen, natürlich auch mit den Erzieherinnen.

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Und nach so viel spielen, brauchen die Kinder natürlich auch etwas zum Essen als Stärkung.

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Hier halten die Kinder ihren Mittagsschlaf.

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Das Spielen mit den anderen macht ganz schön müde.

6.2. Tagesablauf

7.00 Uhr: Die Kinderkrippe öffnet.

Nachdem sich die Kinder von Ihren Eltern verabschiedet haben, entscheiden sie selber, ob sie spielen, Musik hören oder einfach noch etwas kuscheln möchten.

Um 9.00 Uhr gibt es ein gemeinsames Frühstück für alle.
Nach dem Wickeln wird nach Herzenslust gemalt, gebastelt, geformt und gespielt oder im Garten auf Entdeckungsreisen gegangen.
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Kreisspiele, Spiele im Garten und gemeinsame Spaziergänge machen sehr viel Freude. Da merkt man gar nicht, wie die Zeit vergeht.
Bevor es um 11.30 Uhr Mittagessen gibt, machen alle gerne noch gemeinsam Fingerspiele und singen Lieder.

Nach dem Mittagessen halten die Kinder ihren wohlverdienten Mittagsschlaf. So können sie wieder genügend Energie zum Spielen und Entdecken sammeln.
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Wer ausgeschlafen hat, spielt dann auch gleich munter weiter.

Gegen 15.00 Uhr gibt es noch eine kleine Stärkung.
Je nach Wetterlage geht die Gruppe dann in den Garten oder spielt im Gruppenraum, bis alle Kinder von ihren Eltern abgeholt werden. Übrigens: Auch in der großen Turnhalle gefällt es den Krippenkindern sehr gut. Dort können sie gemeinsam mit den Kindergartenkindern toben und turnen.
16.30 Uhr: Alle Kinder sind nun abgeholt. Die Kinderkrippe schließt jetzt ihre Türen.
Wir wünschen den Kindern und Eltern einen schönen Nachmittag und einen erholsamen Abend.
Bis morgen früh ab 7.00 Uhr, zum nächsten Wiedersehen

6.3. Pädagogisches Konzept

Für welche Zielgruppe ist unsere Kinderkrippe gedacht?
Wir betreuen Kinder im Alter zwischen 10 Monaten und drei Jahren, falls die Eltern eine dauerhafte und regelmäßige Betreuung benötigen. Die Kinder können bei uns bleiben bis sie in den Kindergarten wechseln.
Die Eingewöhnungsphase.
Der Übergang von der Familie in die Kinderkrippe ist häufig ein großer Einschnitt in das Leben der ganzen Familie. Oftmals verlässt das Kind das erste Mal für eine längere Zeit seine vertrauten Bezugspersonen. Die Eltern übergeben ihr Kind fremden Personen, die nun auch einen Teil der Erziehung übernehmen.
Wir helfen Kindern und Eltern, diese neue Situation gut zu meistern. Dabei ist es uns wichtig, das Kind während der ersten Wochen so sanft wie möglich an seine neue Umgebung, seine neuen Spielkameraden und an seine neuen Betreuungspersonen zu gewöhnen. Durch eine schrittweise und dem einzelnen Kind angepasste, langsame Eingewöhnung ermöglichen wir dem Kind und seinen Eltern, ein Vertrauensverhältnis zu uns aufzubauen. Gewöhnlich besuchen uns die Kinder in der ersten Woche gemeinsam mit einem Elternteil, um sich umzuschauen. Nachdem eine Vertrauensgrundlage geschaffen ist, kommen die Kinder eine Stunde allein zu uns. Dieser Zeitraum wird langsam ausgeweitet, bis sich das Kind sicher fühlt und bereit ist, in der Einrichtung auch zu schlafen.
Ziele, die wir uns setzen.
Unsere Erziehung richten wir nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan aus. Durch eine liebevolle Betreuung und Erziehung, sowie durch eine altersgerechte Förderung möchten wir den Kindern die Möglichkeit geben, sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Unser übergeordnetes Ziel ist „das selbstständige Kind“. Dabei fließen alle Bildungs- und Erziehungsziele in die tägliche Arbeit mit ein. Besonderen Wert legen wir auf die Förderung der sozialen Kompetenzen der Kinder.
Dies geschieht beispielsweise dadurch, dass sie im Umgang mit anderen lernen
  • zu helfen
  • selbst um Hilfe zu bitten
  • Rücksicht zu nehmen
  • sich gegen andere zu behaupten

Ebenso ist es uns wichtig, dass die Kinder lernen
  • selbstständig zu essen
  • sich die Nase zu putzen
  • sich alleine an- und auszuziehen
  • die Toilette zu benutzen

Außerdem lernen die Kinder, sich an Gruppenregeln zu halten. Durch ein wechselndes, ausgesuchtes Angebot an Spielmaterial können die Kinder im Freispiel Selbstständigkeit entdecken und Erfahrungen sammeln. Durch gezielte, dem Alter entsprechende Angebote im Tagesablauf werden die Kinder mit der Natur und traditionellen Festen vertraut gemacht.
Beispiele:
  • Wir schauen mit den Kindern Bilderbücher an, machen Fingerspiele, erzählen kleine Geschichten. Ebenso sprechen wir viel mit den Kindern und ermutigen sie, sich auch selbst mehr und mehr sprachlich auszudrücken. So fördern wir die Sprachentwicklung der Kleinen.
  • Durch das Erkennen einfachster Formen, durch kleine Zählspiele kommen bereits unsere Krippenkinder mit Mathematik in Berührung.
  • Mit Liedern, kleinen Kreisspielen, Hören von Musik fördern wir die musikalische Bildung.
  • Ästhetik, Kunst und Kultur werden gefördert, indem sich bereits die Kleinsten des Kinderhauses altersentsprechend mit unterschiedlichen Materialien beschäftigen, Bilder mit verschiedenen Farben malen.
  • Auch setzen sich die Kinder bereits als Kleine mit der Umwelt auseinander. Sie beobachten den Wechsel der Jahreszeiten, die Natur im Garten oder bei kleinen Spaziergängen. Sie lernen, wie sie etwas zum Umweltschutz beitragen können, indem sie beispielsweise keine Blätter vom Baum reißen. Beim Eintopfen von Pflanzen erfahren sie, was diese brauchen, um zu wachsen.
  • Die Kinder übernehmen –ihrem Alter entsprechend- Verantwortung für ihren Körper und ihre Gesundheit. Dazu gehören beispielsweise ein gemeinsames gesundes Frühstück, das Zubereiten von Obstsalat oder das Kochen von Marmelade. Auch auf die Körperpflege, wie z.B. das Händewaschen legen wir großen Wert.
  • Kinder sind immer in Bewegung. Wir schaffen den Kindern vielfältige Möglichkeiten, dieses Bedürfnis ausleben zu können. Dazu gehören beispielsweise Turnen in der Turnhalle, Bewegen nach Musik, Spielen und Toben im Garten.
  • Die Kinder machen erste Erfahrungen mit Naturwissenschaften. Darunter fällt z.B. das Erkennen, ob etwas warm oder kalt ist, dass sich das Wetter ändert oder das Experimentieren mit Farben und was passiert, wenn Farben gemischt werden.
  • Wir unterstützen die Kinder eigene Gefühle erkennen und auf altersentsprechende Art zu formulieren, wie. z.B. „nein“ zu sagen, wenn ihm ein anderes Kind zu nahe kommt oder ihm etwas wegnehmen möchte.

Die Krippenkinder sollen mit drei Jahren so selbstständig sein, dass sie bereit sind, in den Kindergarten zu wechseln.
Geht die Zeit in der Krippe zu Ende, unterstützen wir das Kind, den anstehenden Wechsel zu meistern. Dies geschieht durch Schnupperstunden in der zukünftigen Kindergartengruppe, die nach und nach ausgedehnt werden, durch gemeinsames Spielen im Garten, bei dem das Kind Kontakt zum Personal und den Kindern des Kindergartens aufnehmen kann.

Wie sieht es mit der Ernährung bei uns aus?
Das Essen wird täglich von den Kindern selbst mitgebracht. Jeder kann essen was ihm schmeckt. Das selbst mitgebrachte Mittagessen wird im Wasserbad erwärmt.
Heute bleiben wir zu Hause
Wir wissen gern, woran wir sind. Denn nur so können wir unseren Tag in der Kinderkrippe entsprechend gestalten. Können wir heute spazieren gehen oder findet uns dann eine verspätete Mama nicht? Können wir jetzt mit unserem Spiel beginnen oder werden wir gleich durch ein Klingeln unterbrochen? Deshalb möchten wir wissen ob Ihr Kind unverhofft erkrankt ist, Sie gemeinsam einen Termin haben oder einfach nur einen gemütlichen Tag zu Hause verbringen möchten. Bitte informieren Sie uns bis spätestens 9.00 Uhr.
Bei Krankheit
Sicher werden Sie uns dabei zustimmen, dass jedes kranke Kind sehr viel Ruhe und vor allen Dingen eine ganz besonders aufmerksame Betreuung benötigt. Deshalb sollen Kinder mit einer erhöhten Temperatur oder mit ansteckenden Krankheiten zu Hause gesund werden.
Die Elternarbeit
Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern "unserer" Kinder ist uns sehr wichtig.
So treffen wir uns zu gemeinsamen Festen mit dem Kindergarten, den Eltern und Geschwistern. Diese Veranstaltungen sind angenehm und dienen einer guten Atmosphäre.
Sie sind jedoch nur ein kleiner Teil in der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Personal. Sehr wichtig sind die täglichen kleinen Berichte und Absprachen im Alltag der Kinder. Wenn es außerdem nötig erscheint steht einem intensiven Gespräch zwischen uns und den Eltern nichts im Wege. Aus organisatorischen Gründen bitten wir, einen geeigneten Termin mit uns zu vereinbaren.

7. Unser Kindergarten

Ein kleiner Rundgang durch den Kindergarten

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Hier gibt es drei Gruppen: die Schneewittchengruppe, die Rotkäppchengruppe und die Sterntalergruppe.

7.1. Räumlichkeiten


Hier kommen die Kinder an und ziehen ihre Jacken und Schuhe aus.

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Hier ist ein Gruppenraum, in dem gespielt und auch gegessen wird.

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Beim Frühstück in der Gruppe können sich die Kinder stärken.

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Dies ist die Bauecke.
Hier spielen die Kinder besonders gerne.

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Die Puppenecke wird auch sehr gerne genutzt.

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Und natürlich gibt es auch einen Raum zum Malen.

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Wer ein Buch anschauen will, kann es sich auf diesem Sofa bequem machen.

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Und zum Austoben können alle in die Turnhalle.

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7.2. Tagesablauf

Morgens um 07:00 Uhr öffnen sich die Türen. Eine Erzieherin übernimmt den Frühdienst. Dieser beinhaltet die Aufsicht der Kinder und die Vorbereitungen für den Tag, z.B. Tee kochen, Spülmaschine ausräumen u.s.w.
Um 08:00 Uhr geht jedes Kind mit seiner Erzieherin in den Gruppenraum. Bis um 08:30 Uhr müssen alle da sein.

Nun beginnt das Freispiel. Die Kinder entscheiden sich frei, wo, was und mit wem sie in der Gruppe spielen wollen. Sie können in die Bau-, Puppen- oder Kuschelecke gehen, sich ein Spiel am Tisch suchen oder malen.
In dieser Zeit finden auch Vorschule und das Programm „Hören, lauschen, lernen“ statt.

Im Anschluss an das Freispiel frühstücken die Schneewittchen- und Rotkäppchengruppe gemeinsam. In der Sterntalergruppe gibt es ein gleitendes Frühstück, d.h. die Kinder entscheiden während der Freispielzeit selbstständig, wann sie am Frühstückstisch Platz nehmen und ihre mitgebrachte Brotzeit essen.
Nach Freispiel und Frühstück beginnen nun die gezielten Beschäftigungen, die in der Großgruppe, aber auch in Kleingruppen stattfinden. Je nach Thema werden z.B. Lieder, Spiele, Geschichten, Gespräche, Bilderbücher etc. angeboten.
Einmal in der Woche steht jeder Gruppe die Turnhalle zu freien Verfügung.

Bei schönem Wetter dürfen die Kinder vor dem Abholen im Garten spielen und toben. Im Sommer ist die besondere Attraktion der Wasserspielplatz.

Zwischen 12:00 Uhr und 12:30 Uhr ist Abholzeit für die Kinder, die am Nachmittag nicht mehr da sind.

Um 12:00 Uhr geht es auch zum Mittagessen. Das warme Essen, das extra gebucht werden kann, wird von den Kindern im Personalzimmer eingenommen. Die Kinder mit mitgebrachter Brotzeit essen in ihrer jeweiligen Gruppe.
Danach steht müden Kindern ein Ruheplatz in der Turnhalle zur Verfügung. Dafür haben sie eigene Decken und Kissen mitgebracht. Je nach Wunsch wird eine Geschichte vorgelesen oder Entspannungsmusik gehört.

Zwischen 13:30 Uhr und 14:30 Uhr ist wieder Abholzeit.

Am Nachmittag wird auf das Freispiel in den Gruppen sehr viel Wert gelegt. Darüber hinaus werden individuell nach Lust und Laune folgende Beschäftigungen angeboten:
o Englischkurs am Montagnachmittag
o gruppenübergreifende Beschäftigungen wie Töpfern, Fußballspielen, Bastelarbeiten, Märchenstunde oder Kasperltheater.
o ein vom Elternbeirat organisierter Schwimmkurs am Donnerstagnachmittag

Zwischen 16:00 Uhr und 16:30 Uhr gehen alle nach Hause.

7.3. Pädagogisches Konzept

Wir arbeiten nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.
Generell finden alle Bildungs- und Erziehungsziele in unserer Arbeit Beachtung. Wir wollen das Kind in seiner Entwicklung stärken und fördern, damit es in seinem Leben gut zurechtkommt. Dabei ist die Partnerschaft mit den Eltern ganz besonders wichtig, der ständige Austausch über Fortschritte, Entwicklung, evtl. aber auch über Probleme.
Großen Wert legen wir darauf, die Basiskompetenzen des einzelnen Kindes zu stärken. Das Kind soll erleben, das es selbst etwas kann und nicht fremdgesteuert ist. Dies geschieht beispielsweise, indem die Kinder möglichst oft entscheiden, wo, mit wem und wie lange sie spielen möchten.
Ebenso sollen die Kinder mehr und mehr lernen, mit anderen Kindern, aber auch Erwachsenen umzugehen und mit ihnen zurechtzukommen. Dies geschieht in der alltäglichen Spielsituation, aber auch bei Gemeinschaftsspielen oder –arbeiten.
Bereits Kindergartenkinder können und sollen „lernen, wie man lernt“. Dies kann beispielsweise geschehen, indem wir mit den Kindern überlegen, wie wir vorgegangen sind, um ein Gedicht, ein Lied zu lernen.
Ein wichtiger Aspekt unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit ist es, die Grundlage dafür zu schaffen, dass das Kind in seinem späteren Leben mit Veränderungen zurechtkommt. Wir helfen den Kindern, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen und Selbstvertrauen zu entwickeln. So geben wir ihnen bei Problemen und Konflikten keine vorgefertigten Lösungen und vermeiden vorschnelle Hilfe.
Bei den täglichen Angeboten, aber auch im Freispiel beachten wir die verschiedenen Bildungs- und Erziehungsbereiche.

Die Förderung der Sprachentwicklung findet ständig im Alltag, im Umgang miteinander statt. Dabei achten wir beispielsweise darauf, dass die Kinder ganze Sätze sprechen. Hier ist auch das Vorbild der Erzieherinnen von großer Bedeutung. Aber auch gezielte Beschäftigungen wie Märchenerzählungen, Bilderbuchbetrachtungen, Geschichten, Fingerspiele tragen zur Sprachförderung bei.
Ein wichtiger Bestandteil der Sprachförderung ist auch das Programm „Hören, lauschen, lernen“ für die Vorschulkinder. Kinder mit Migrantenhintergrund werden durch den „Vorkurs Deutsch“, der bei uns in enger Zusammenarbeit mit dem Kindergarten St. Lioba durchgeführt wird, in ihrer Sprachentwicklung gefördert.
In unserer Bücherei können sich die Kinder Bücher ausleihen und lernen so auch den Umgang mit dem Medium Buch, können ihr Interesse an diesem Medium, an Schreiben und Schrift und ihre „Literaturkompetenz“ entwickeln.

Mathematik im Kindergarten besteht nicht nur aus Zahlen. Indem wir mit den Kindern Formen erarbeiten, täglich zusammen Kinder zählen, überlegen, ob mehr Jungen oder Mädchen da sind oder ob beispielsweise ein Apfel schwerer als ein Bleistift ist, fördern wir auf spielerische Weise das mathematische Verständnis der Kinder.

Musik ist ein wichtiges Element in unserem Alltag. Dazu gehören Lieder, Kreisspiele, Fingerspiele, aber auch der Einsatz von Orff-Instrumenten, sowie Tanzen, bzw. sich auf Musik bewegen.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder durch alle Sinne lernen. Dazu bieten wir ihnen verschiedenste Möglichkeiten, bildnerisch und darstellerisch zu gestalten. Unterschiedliche Materialien können beim Malen und Basteln ausprobiert werden. Rollenspiele finden beispielsweise in der Puppenecke, aber auch beim Kasperltheater oder im Kreis statt.

Die Kinder sollen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur lernen. Dazu gehören beispielsweise das intensive Beobachten von Pflanzen und Tieren, sei es im Garten oder bei Spaziergängen. Aber auch der Umweltschutz wird bei uns groß geschrieben. Die Kinder lernen, den Müll zu trennen, Abfall zu vermeiden, indem sie Brotboxen und Trinkflaschen mitbringen, aber auch Wasser beim Händewaschen zu sparen.

Auch Kindergartenkinder sollen bereits Verantwortung für ihren Körper und ihre Gesundheit übernehmen. So vermitteln wir den Kindern, was zu gesundem und ungesundem Essen gehört. Sie erfahren, wie sie selbst etwas zubereiten können, z.B. das gemeinsame Frühstück, einen Obstsalat oder einen Kuchen. Ebenso vermitteln wir den Kindern einfachste Grundsätze der Hygiene, wozu auch das Händewaschen gehört.

Kinder allen Alters haben ein ausgeprägtes Bedürfnis, sich zu bewegen. Dazu geben wir den Kindern vielfältige Möglichkeiten. Hierzu gehören spielen und toben im Garten, Bewegungsspiele, Tänze, aber auch die wöchentlich stattfindende Turnstunde mit verschiedenen Angeboten.

Kinder wollen wissen, wie etwas funktioniert. Wir machen viele Angebote, bei denen sie erste Erfahrungen mit Naturwissenschaften machen können. Wir sammeln mit den Kindern Naturmaterialien, ordnen und benennen diese, beobachten das Wetter oder machen einfache Experimente.

Kinder kommen bereits sehr früh mit Medien in Kontakt. Wir fördern den bewussten Umgang damit. So nehmen wir am Projekt „Pfiffikus – Zeitung im Kindergarten“ der Mainpost teil. Auch ist es uns wichtig, dass die Kinder mit technischen Medien wie z.B. einem CD-Player umgehen lernen. Zu einem bewussten Umgang gehört aber auch die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Fernsehen. Den Kindern soll beispielsweise bewusst werden, dass nicht alles echt ist, was sie auf dem Bildschirm sehen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt unserer pädagogischen Arbeit ist der Umgang mit Gefühlen. Wir ermutigen die Kinder, eigene Gefühle, aber auch die der anderen zu erkennen und sie zu beschreiben. Sie sollen lernen, andere zu verstehen, Rücksicht zu nehmen und Konflikte zu lösen. Dabei suchen wir mit den Kindern gemeinsam nach Lösungswegen und halten uns mit vorgefertigten Lösungsmustern zurück.

Die Vermittlung von Werten hat in unserer Einrichtung einen hohen Stellenwert. Die Kinder lernen, den anderen zu achten und mit seinen Stärken, aber auch Schwächen anzunehmen. Dazu gehört ein respektvoller Umgang miteinander. Hier ist das Vorbild von uns Erwachsenen von sehr großer Bedeutung.

Vorschule
Vorschule findet zweimal in der Woche statt. An ihr nehmen alle Kinder teil, die im September voraussichtlich eingeschult werden. Vorschule findet in Kleingruppenarbeit statt. Die Vorschulkinder bekommen besondere Aufgaben, die sie auf ihre zukünftige Rolle als Schulkind vorbereiten. Dazu gehören z.B.
  • eine etwas längere Zeit an einer Arbeit sitzen und diese auch beenden
  • entsprechend ihrem Können genaues Arbeiten wie Ausmalen oder Ausschneiden
  • Verantwortung für ihre Arbeitsmaterialien zu übernehmen
  • Stift- und Scherenhaltung
Zu Vorschule gehören aber nicht nur Arbeitsblätter. Auch Bildbetrachtungen, Gespräche zu bestimmten Themen usw. finden in der Vorschulgruppe statt.
Außerdem machen wir mit Kindern verschiedene Ausflüge, bei denen besonders die museumspädagogischen Angebote hervorgehoben werden.

7.4. Das Freigelände

In unserem großen Garten können sich die Kinder austoben, klettern, im Sand spielen oder in den Büschen nach Schätzen suchen.
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Ein beliebter Treffpunkt ist immer wieder dieses Spielhaus.
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Das Außenspielgelände erstreckt sich über die gesamte Länge des Kinderhauses.
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Zu jeder Gruppe gehört eine solche Terrasse, die direkt in das Außenspielgelände übergeht.
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Auch die Sandkästen sind immer voll belegt.
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Der natürliche Baumbestand sorgt im Sommer auch für genügend schattige Plätze.Die Büsche sorgen für Rückzugsmöglichkeiten und regen zu vielen Abenteuern an. Der Wasserspielplatz bietet viele Spielmöglichkeiten.
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7.5. Unsere Bücherei


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Im Rahmen unserer Literacy – Erziehung bieten wir für die Kindergartenkinder eine eigene kleine Bücherei an. Hier können die Kinder, auch ohne die Eltern, alle 2 Wochen an einem festen Tag in der Woche selber Bücher aussuchen, ausleihen und mit nach Hause nehmen.
Wenn sich die Kinder nicht entscheiden können, steht ihnen eine Erzieherin hilfreich zur Seite.
Auf diese Weise haben die Kinder die Möglichkeit, sich Bücher zu Themen auszusuchen, die sie gerade beschäftigen. Gleichzeitig lernen sie auch, mit geliehenen Sachen sorgsam umzugehen, denn bei der Rückgabe wird kontrolliert, ob das geliehene Buch noch in Ordnung ist.
Selbstverständlich dürfen auch die Eltern schauen, was wir in unserer Bibliothek haben.

8. Schülerbetreuung

8.1. Räumlichkeiten

Die Räume der Schülerbetreuung befinden sich in einem Hochhaus im Erdgeschoss, haben aber einen separaten Eingang.
In der großen Garderobe hat jedes Kind einen eigenen Platz mit Namen, an dem es seine Jacke aufhängen und seine Schuhe abstellen kann.
Die Schülerbetreuung verfügt über drei große Räume, die durch Falttüren abgetrennt werden können.
In diesen Räumen wird gegessen und werden die Hausaufgaben gemacht.
An den vorderen Raum schließt sich eine Ecke an, wo die Kinder am Computer oder mit dem Tischkicker spielen können.
Das mittlere Zimmer ist vor dem Essen und nach den Hausaufgaben gleichzeitig das Spielzimmer. Hier ist die Bauecke, in der die Kinder sehr gerne vor allem mit Lego spielen und ein gemütliches Sofa, auf dem sie sich ausruhen, Bücher lesen oder sich mit ihren Freunden und Freundinnen unterhalten.
Der hintere Raum wird für die Hausaufgaben-Nachbereitungs-Gruppe, aber auch für Projektarbeit genutzt.
Besonders gerne spielen die Schulkinder im Garten. Einen Teil davon benutzen sie als Fußball-Feld, im anderen Teil spielen sie Frisbee, Pferdchen, Seilspringen, Gummi-Twist oder turnen an den zwei Reckstangen. Wenn es windstill ist, wird die Tischtennis-Platte hinausgestellt und die Kinder können sich hier sportlich betätigen.

8.2. Tagesablauf

während der Schulzeit:
Die meisten der Schüler/innen kommen mit dem Bus zur Schülerbetreuung. Je nachdem, wann sie Schulschluss haben, können sie sich erst einmal beim Spielen in der Gruppe oder im Garten entspannen oder sie stärken sich gleich beim Essen. Die Kinder essen in zwei Gruppen. Die erste Gruppe isst um 12.30 Uhr (für Kinder, die nach der 4. oder 5. Stunde Unterrichtsende haben), die 2. Gruppe um 13.15 Uhr (für Kinder, die 6 Stunden Unterricht haben).
Nach dem Essen haben sie Zeit zum Spielen, Toben, Unterhalten oder Ausruhen. Zwischen 13.30 und 14.00 Uhr werden die „Mittagsbetreuungskinder“ abgeholt. Danach geht es ans Hausaufgaben-Machen. Die Schulkinder sind in 3 Hausaufgabengruppen aufgeteilt. Jeder/jede hat seine/ihre feste Gruppe und einen festen Arbeitsplatz. Hier arbeiten sie bis 15.00 Uhr. Wer dann noch nicht fertig ist, geht in den hinteren Raum in die Nachbereitungsgruppe, wo bis spätestens 16.00 Uhr die Hausaufgaben fertig gemacht werden können.
Nach den Hausaufgaben haben die Kinder Zeit zum Spielen, Malen, Basteln oder sie nehmen an festen Angeboten oder Projekten teil.
So findet einmal in der Woche die Gruppenkonferenz statt, in der alles besprochen wird, was wichtig in der Gruppe ist.
An anderen Tagen finden Projekte wie z.B. Theaterspielen, Tanzen, themenbezogenes Basteln u.v.m. statt.
Zwischen 16.00 und 16.30 Uhr endet der Tag in der Schülerbetreuung und die Jungen und Mädchen werden abgeholt oder gehen alleine nach Hause.

in den Ferien:
In den Ferien können die Kinder bereits ab 8.00 Uhr in die Schülerbetreuung kommen. Nun ist endlich Zeit für Dinge, die während der Schulzeit zu kurz kommen. Sie können im Haus interessante Dinge, wie z.B. Backen, Kochen, Vorlesestunde, größere Bastelangebote, Tischkickerturnier…machen. Manchmal stehen auch
Ausflüge auf dem Programm.

8.3 Pädagogisches Konzept

Die Hauptaufgabe unserer pädagogischen Arbeit ist die Begleitung der kindlichen Entwicklungsprozesse. Wir bieten den Kindern ein Lernfeld, auf dem sie sich Kompetenzen aneignen können, die sie befähigen, Entwicklungsaufgaben in ihrem Leben zu meistern. Diese Kompetenzen lassen sich in verschiedene Bereiche einteilen:
Personale Kompetenz
Es ist uns wichtig, dass die Kinder möglichst viel Verantwortung für ihr eigenes Handeln, aber auch für das Gruppengeschehen übernehmen, wobei, natürlich das jeweilige Alter der Kinder berücksichtigt werden muss. Ein Schulkind übernimmt täglich die Verantwortung für seine Hausaufgaben. Es muss dafür sorgen, dass es alle Arbeitsmaterialien zur Hand hat, wie es seine Hausaufgaben ausführt und gestaltet. Hierbei erhält es -seinem Alter und Entwicklungsstand entsprechend- Unterstützung und Hilfe. Aber auch für den Gruppenalltag tragen unsere Kinder Verantwortung. Dies beginnt bei kleinen, täglich wiederkehrenden Aufgaben, die von den Kindern abwechselnd ausgeführt werden (z.B. Tische abwischen, Helfen beim Ausräumen der Spülmaschine). Ebenso werden die Kinder an der Organisation des Gruppengeschehens beteiligt. In der wöchentlich stattfindenden Gruppenkonferenz dürfen die Kinder beispielsweise mitentscheiden, welche Aktionen am hausaufgabenfreien Freitag stattfinden, welche Spielgeräte für den Garten angeschafft werden sollen, wie eine Feier gestaltet werden kann. Es werden Gruppenregeln aufgestellt, diskutiert und bei Bedarf auch wieder geändert. Dabei kommen die Impulse nicht nur von den Erzieherinnen, sondern die Kinder bringen ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Vorschläge ein.
Soziale Kompetenz
Im Gegensatz zum Kindergartenkind legt das Schulkind mehr und mehr seine „Ichbezogenheit“ ab. Die eher dem Kleinkind eigene vorrangige Orientierung an Eltern, bzw. Familie weicht mehr und mehr zurück. Das „Wir-Gefühl“ wird stärker und die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und der Stellung in der Gruppe erhält eine größere Bedeutung. Die Altersstruktur unserer Schülerbetreuung ist relativ weit gefächert. Kinder zwischen 6 und 10 Jahren besuchen unsere Einrichtung. Jedes Kind bringt seine eigenen Wünsche und Vorstellungen, seine eigene Meinung mit in die Gruppe. Um zu einer Gemeinschaft zu finden, ist es wichtig zu lernen, seine Ansprüche mit denen der anderen abzustimmen. Dazu sind in der Regel „Verhandlungsprozesse“ nötig, in denen die unterschiedlichen Meinungen dargestellt werden, die eigenen Ansichten vertreten, aber auch Kompromisse eingegangen werden müssen. Hier kann es beispielsweise um das Zusammenstellen einer Fußballmannschaft mit Spielern verschiedenen Alters, sowie das Aufstellen der Spielregeln, um die Belegung der Bauecke, das Spielen am Computer oder Tischkicker, aber auch um das Aufstellen von allgemeinen, die ganze Gruppe betreffenden Regeln oder um das Planen einer gemeinsamen Aktivität gehen. Wir Erzieherinnen unterstützen die Kinder bei diesen Prozessen. Wir ermutigen sie, ihre Meinung zu vertreten, geben Hilfestellung bei der Suche nach Kompromissen. Dabei ist es uns wichtig, dass die Kinder lernen, angemessene Wege zu finden, ihre Probleme miteinander auszuhandeln. Hier ist das Vorbild der Erzieherinnen von großer Bedeutung. Durch unseren Umgang mit dem einzelnen Kind und der gesamten Gruppe, aber auch miteinander bieten wir als Bezugspersonen den Kindern eine wichtige Orientierungshilfe.
Wissenskompetenz
Wir Erzieherinnen unterstützen die Kinder bei der Wissensaneignung, wobei es uns nicht darum geht, in Konkurrenz zur Schule zu treten. Hier ist es uns wichtig, die Interessen und Neigungen der Kinder zu berücksichtigen. Wissensaneignung in der Schülerbetreuung kann auf vielfältige Weise geschehen, wie z.B.:
  • Die Kinder sollen für Heimat- und Sachkunde Informationen zu einem bestimmten Thema suchen. Zusammen mit den Kindern versuchen wir, uns aus dem Internet passende Seiten zu finden. So lernen die Kinder eine Form der Informationsbeschaffung kennen, andererseits erfahren sie auch, dass ein PC nicht nur zum Spielen genutzt werden kann.
  • Bei festen Angeboten führen wir mit den Kindern kleine Experimente im Bereich der Naturwissenschaften durch.
  • Bei Exkursionen, wie beispielsweise einer Führung durch das Mainfrankentheater, kommen die Kinder mit ihnen bisher relativ unbekannten Gebieten in Kontakt.
  • Bei den täglichen Gesprächen mit den Kindern unterstützen und fördern wir ihre Wissbegierde und ihre Interessen. Dabei kann es um aktuelle Anlässe, wie beispielsweise eine Europa-/Weltmeisterschaft im Fußball, aber auch um Kinofilme, Kinderbücher oder aktuelle Geschehen in der Weltpolitik gehen.
Lernkompetenz
Es ist uns wichtig, den Kindern Wissen darüber zu vermitteln, wie man Wissen erwerben kann und wie man lernt. Dies geschieht besonders im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung. Hierzu gehört
  • die Gestaltung des Arbeitsplatzes (nur die Hausaufgabe liegt am Platz, an der gerade gearbeitet wird, hausaufgabenfremde Gegenstände werden entfernt)
  • der Umgang mit den Arbeitsmaterialien (gespitzte Stifte, vollständiges Mäppchen)
  • Schaffen einer ruhigen Atmosphäre
  • Anleitung, wie man Arbeitszeit und Arbeitsaufgaben richtig einteilt und wie man zwischen arbeitsintensiven und Entspannungsphasen wechselt (z.B. erst schriftliche Hausaufgaben und danach ausmalen)
  • Einsatz von Hilfsmaterialien (z.B. Duden, Lexika, Internet)
Außerdem unterstützen wir die Kinder –ihrem Alter und ihren Fähigkeiten entsprechend- beim Anfertigen ihrer Hausaufgabe, geben –wenn nötig- Hilfestellung, kontrollieren und korrigieren die Arbeiten.


9. Der Elternbeirat

Für das Kinderhaus wird jedes Jahr ein neuer Elternbeirat von den Eltern gewählt. Er besteht aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und 8 weiteren Mitgliedern.